
Bio-Protect
Über 25 Jahre Erfahrung im Pflanzenschutz
Über Bio-Protect
Die Bio-Protect Gesellschaft für Phytopathologie mbH ist ein Unternehmen mit Sitz in Konstanz, das sich auf die Entwicklung und Prüfung biologischer Pflanzenschutzprodukte sowie die Diagnostik pflanzenpathogener Erreger und dem Nachweis von Fungizidresistenzen bei phytopathogenen Pilzen spezialisiert hat. Ihre Wurzeln reichen bis in die 1990er Jahre zurück, als am Lehrstuhl für Phytopathologie der Universität Konstanz sowohl Fungizidresistenzen bei Apfelschorfpopulationen im Bodenseegebiet nachgewiesen wurden als auch ein Screening von Mikroorganismen auf Wirksamkeit gegen Lagerfäuleerreger beim Apfel durchgeführt wurde.
Ansprechpartner
Geschichte
2024
Listung von 2H13 als Zusatzstoff zu Fungiziden in Deutschland und Österreich. Kooperation mit der e-nema GmbH für Produktion und Vermarkung von 2H13
Nach 2013
Die etablierten Dienstleistungen werden weiterhin angeboten und neue Forschungsprojekte zur Entwicklung neuer mikrobiologischer Pflanzenbehendlungsmittel oder zur Etablierung weiterer Fungizidresistenztests werden in den Folgejahren gestartet (siehe Forschung).
Ein neuer Schwerpunkt wird die Bekämpfung von Oomyceten, wofür die Prüfung der Wirksamkeit von Präparaten gegen Krautfäule (Phytopthora infestans) an getopften Kartoffeln etabliert wurde.
2013
Die Bio-Protect Gesellschaft für Phytopathologie mbH wird wieder ein eigenständiges Unternehmen.
Dr. Stefan Kunz übernimmt die Geschäftsführung.
2011
Beginn des Feuerbrandmonitorings rund um den Bodensee durch das Diagnoselabor. Analyse von Fruchtmumien- und Blütenproben aus Österreich, Schweiz und Süddeutschland mit Auswertung innerhalb von 24h.
2008 – 2013
Bio-Protect ist als Forschungs- und Entwicklungsabteilung in das österreichische Unternehmen bio-ferm eingegliedert.
Ab 2012 unter dem Namen bio-ferm Research GmbH tätig.
2001
Der Bereich Pflanzenschutz wird ausgegliedert und in die neu gegründete Bio-Protect GmbH überführt.
Übernahme etablierter Testsysteme der Universität Konstanz (Wirksamkeit gegen Apfelschorf, Nachweis von Fungizidresistenzen).
Beginn von Forschungsprojekten zur Feuerbrandbekämpfung mit dem Quarantäneerreger Erwinia amylovora.
1998
Die Firma Bio-System GmbH in Konstanz greift das Thema Hefepilze für den biologischen Pflanzenschutz auf und beginnt Isolate der Universität Konstanz zu praxistauglichen Präparaten für den Obstbau weiterzuentwickeln. Zunächst für den Einsatz gegen Feuerbrand (Erwinia amylovora) und gegen Lagerfäulen.
1990er
Stefan Kunz promoviert am Lehrstuhl für Phytopathologie der Universität Konstanz zum Thema „Sensitivität von Venturia inaequalis Populationen aus dem Bodenseegebiet gegenüber kurativ wirksamen Fungiziden“.
Im gleichen Zeitraum werden von mehreren Doktoranden hunderte von Mikroorganismen (Bakterien und Hefen) isoliert und auf Wirksamkeit gegen Lagerfäuleerreger am Apfel gescreent.



